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Auch ein „strahlendes Lächeln“ braucht Pflege!

Schöne Zähne? Ein strahlendes Lächeln? Natürlich – aber mindestens ebenso wichtig ist die Mundhyhiene! Denn: Mundhygiene dient zur Vorbeugung von Erkrankungen innerhalb der Mundhöhle sowie der Unterstützung des Therapieerfolges zahnärztlicher Behandlungsmaßnahmen.

Für die Mundpflege inklusive Zahnbürsten geben die Bundesbürger pro Jahr rund 1,2 Mrd. Euro aus. Fast die Hälfte davon entfällt auf Zahnpasten; 69 Prozent der Bundesbürger putzen nach eigener Auskunft wenigstens zweimal am Tag die Zähne, weitere 25 immerhin einmal. Dennoch ist Karies weit verbreitet, Parodontose keine Seltenheit. Was den Schluss zulässt, dass entweder die Angaben über die Putzhäufigkeit nicht stimmen oder falsch geputzt wird.

Richtig Zähne putzen

„Putzen kann doch jeder!“ Nein, eben nicht, denn wer weiß schon, dass zu häufiges, aggressives Zähneputzen das Auftreten von Zahnschäden wie Abrasionen oder Erosionen begünstigt? Deshalb lediglich eine zweimalige tägliche Zahnpflege mit einer weichen bis mittelharten Zahnbürste. Auch zu viel Druck ist schädlich, führt zu Schäden am Zahnschmelz und zu freiliegenden Zahnhälsen. Daher bitte nicht mehr Druck als 150 Gramm ausüben. Dies entspricht dem Gewicht einer Orange. Und noch ein gefährlicher Irrtum: Laut einer Umfrage bei niedergelassenen Zahnärzten glaubt der Großteil der Bevölkerung, je länger und fester die Zähen geputzt würden, umso besser stünde es um die Mundhygiene: zwei Minuten pro Putzvorgang reichen völlig!

Wie und womit putzt man aber richtig? Derzeit herrscht die Auffassung vor: Man nehme eine Zahnbürste mit gerundeten, nicht zu harten Kunststoffborsten und eine Zahncreme ohne "Weißmacher", aber mit Fluoridzusatz. Diese verteile man in sanften Kreisbewegungen auf den Zähnen. Dann spucke man aus, unterlasse jedoch ein gründliches Spülen, damit die Fluoride nachwirken können. Ergänzend ist Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen vor dem eigentlichen Zähneputzen sehr zu empfehlen, da von diesen Stellen aus viele Zahnfleischerkrankungen ihren Ursprung nehmen.

Gesunde Zähne als Statussymbol

Die Kosten für die tägliche Vorsorge zu Hause betragen bei etwa acht Tuben Zahnpasta, vier bis sechs Zahnbürsten, 365 Verbrauchseinheiten Zahnseide und 52 Interdentalraumbürstchen ungefähr 73 bis 110 Euro pro Jahr. Dies sind umgerechnet rund 20 bis 30 Cent pro Tag – kein großer Aufwand, wenn man die Kosten für eventuell fälligen Zahnersatz bedenkt.
Denn laut Umfrage sind "für 81,7 Prozent der Deutschen makellose Zähne "heutzutage auch ein Statussymbol" - für Frauen (85,8 Prozent) mehr als für Männer (77,4 Prozent). Für drei Viertel (76,2 Prozent) der Deutschen ist es "sehr wichtig", ein möglichst perfektes Gebiss zu haben. Ein strahlendes Lächeln wäre den meisten auch einiges wert: Fast zwei Drittel (65,3 Prozent) würden sogar andere größere Geldausgaben, zum Beispiel für einen Autokauf oder eine Urlaubsreise, zurückstellen, um die Kosten für einen notwendigen Zahnersatz aufzubringen. Nur einer Minderheit von 12,8 Prozent ist es egal, Hauptsache sei, sie könnten damit gut und schmerzfrei kauen."

Aber auch diese Mindestanforderung ist nur bei konsequenter Mundhygiene zu erreichen. Den anderen sei daneben noch der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt und gegebenenfalls eine Beratung empfohlen, was man denn für (noch) schöne(re) Zähne tun kann…