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Lech-Zürs – Mondänes Alpen-Domizil für Wintersportler

Einst lebten nur wenige Bergbauernfamilien hier oben. Ohne jegliche Zufahrtsstraße und unter schwierigen Bedingungen führten sie ein karges Leben in der hochalpinen Bergwelt. Im Winter wurden die Menschen hier häufig durch extreme Schneehöhen komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Erst als der Flexenpass im Jahr 1895 gebaut wurde, rückten Lech und Zürs an die Welt heran. Mit der Straße und den Touristen kam auch der Wohlstand in die beiden Bergdörfer. Denn die  Wintersportler brachten einen Geldsegen in die Beschaulichkeit des Wintersport Eldorados am Arlberg. Zürs und Lech wurden stetig beliebter bei Skifahrern und Bergliebhabern. Im Jahr 1938 zählten die Orte bereits 500 Gästebetten.

 

Ab 1906 gab es Skikurse

Der erste Skikurs wurde im Jahr 1906 abgehalten. In Kooperation mit dem Unternehmer Emil Doppelmayr entstand der erste Schlepplift. Noch während des 2. Weltkriegs wurde in Lech ein zweiter Schlepplift am Schlegelkopf gebaut. Die intensive Erschließung des Skigebiets Lech-Zürs mit Sesselliften begann in den 50er Jahren. Im Jahr 1951 wurde der Liftbetrieb zum Kriegerhorn gestartet. 1957 konnte die Kabinenbahn zum Rüfikopf in Betrieb genommen werden, mit der eine Skiverbindung zwischen Lech und Zürs realisiert wurde. Inzwischen ist die Skiregion Arlberg entstanden, die das Skigebiet von St. Anton integriert und mehr als 300 Pistenkilometer für die Skihungrigen offeriert.

Skigebiet der niederländischen Königsfamilie

Traditionell verbringt die niederländische Königsfamilie ihre Winterurlaube in Lech. Aber auch Stars und Sternchen fühlen sich vom mondänen Ambiente angezogen. In ihrem Gefolge ließen die Reichen und Schönen nicht lange auf sich warten. Lech-Zürs ist hipp. Und die beiden Orte sorgen mit zahlreichen Aktivitäten dafür, dass ihr Ruf weiter in die Welt getragen wird. Herausragend ist in jedem Winter das Musikfestival Arlberg.

Tanzcafe Arlberg bringt Live-Musik und Lifestyle auf die Piste

Seit nunmehr 7 Jahren kommen Anfang April Live-Musik-Acts auf die Piste, in Skihütten und Hotels. Der-Reisetester hat sich dieses Spektakel angesehen und Konzerte besucht. 20 Acts – unter ihnen Top-Acts wie Milow und Josh – spielen an 18 Tagen 30 Konzerte. Finanziert wird der musikalische Spaß gemeinsam von den Wirten und Lech-Zürs Tourismus. Der Eintritt zu den Konzerten ist daher frei.

Mitten im Skigebiet trauen überraschte Skifahrer ihren Ohren nicht, denn da spielt vor dem Burg Hotel auf 1.650 Metern zum Ap­rès-Ski an der Bergstation der Luftseilbahn nach Oberlech die österreichische Band DelaDap mit Sängerin Yola B. Die Gruppe verbindet Roma-Musik mit Jazz, elektronische und Pop-Musik und heizt den feierfreudigen Skifahren mächtig ein. Tags zuvor war das legendäre Pasadena Roof Orchestra (PRO) zu Gast im Hotel Post. Die PRO-Musiker sind weltbekannt für ihren Swing aus den 1920er und 1930er Jahren. Nicht wenige Gäste haben sich in Kleider nach dem Stil der Zeit gewandet und swingen, was das Zeug hält.

Übrigens: Auch 2020 wird es wieder das „Tanzcafe Arlberg“ geben: Vom 29. März bis zum 13. April 2020 werden wieder Live-Acts in Lech-Zürs für musikalische Highlights sorgen.